Herzlich Willkommen im Arbeitsbereich Bildung und Kultur

Herzlich Willkommen im Arbeitsbereich Bildung und Kultur im Sport am Institut für Sportwissenschaft der Universität Münster. Der Arbeitsbereich wurde zum Wintersemester 2022/23 etabliert und stellt somit die jüngste Erweiterung am Institut für Sportwissenschaft dar und unterstreicht die Bedeutung einer qualifizierten (Aus-)Bildung angehender Sportlehrkräfte.
Wir beschäftigen uns in der Lehre und in der Forschung mit sportpädagogischen Fragestellungen, die sich in erster Linie auf den Schulsport beziehen, d.h. auf den Sportunterricht und auf weitere außerunterrichtliche Angebote (z.B. Klassenfahrten mit sportlichem Schwerpunkt, Bewegungsangebote im Ganztag u.a.m.), die den Sportunterricht pädagogisch ergänzen oder vertiefen. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der (Aus-)Bildung von Sportlehrkräften und der Begleitung ihrer professionellen Entwicklung, denn nicht nur angehende Lehrkräfte, sondern auch solche, die bereits im Beruf stehen, sehen sich immer wieder gesellschaftlichen Transformationen gegenüber, die auch Auswirkungen auf den Sportunterricht haben. In jüngerer Zeit rückt durch das Recht aller Kinder und Jugendlichen auf Teilhabe am allgemeinen Schulsystem („Inklusion“), aber auch durch anhaltende Migrationsbewegungen bspw. die Heterogenität der Schülerschaft in den Blick. Doch auch die allgegenwärtige Verfügbarkeit digitaler Medien verändert das Erscheinungsbild des (Schul-)Sports und damit einhergehend sportpädagogische Anforderungen, zu deren Erforschung wir einerseits beitragen und für die wir andererseits Ausbildungskonzepte entwickeln, um pädagogische Fachkräfte angemessen vorzubereiten.

Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zu unseren Forschungsgebieten, zu Themen rund um die Lehre sowie zum Team des Arbeitsbereichs. Wir hoffen, dass Sie auf unserer Homepage alle benötigten Informationen finden. Falls noch Fragen offengeblieben sind, zögern Sie nicht, uns direkt anzusprechen!

News

© Wolfgang Kluge

Podiumsveranstaltung zu „Fußball – Fankultur im Umbruch“

Die Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte veranstaltete am 21.8. eine Podiumsdiskussion im Stadion des ehemaligen DDR-Erstligisten FC Carl Zeiss Jena. Thema war die Zeit des Umbruchs in (Ost-)Deutschland zwischen 1989 und 1994: Was hat Fußball in der späten DDR und besonders der Umbruchszeit bedeutet? Wie war es, Fan zu sein? Und wie hat dich die Fankultur in den frühen 1990er Jahren verändert?
Auf dem Podium saßen neben Uwe Dern, u.a. Gründer des Fanprojekts Jena, und Heidi Vater, eh. Nationalspielerin der DDR, Dr. Kai Reinhart vom IfS Münster als Experte für den Sport in der DDR und der Wendezeit. Die Moderation lag bei Liane von Billerbeck (Deutschlandfunk).

© Song

ISHPES 2026: Yoonkyu Song erhielt den Young Scholar Award

Yoonkyu Song erhielt den Young Scholar Award der Internationalen Vereinigung für die Geschichte der Leibeserziehung und des Sports 2026 (ISHPES) und hielt im Rahmen des diesjährigen Kongress‘ in Taipeh (Taiwan) einen viel beachteten Keynote Vortrag. In diesem diskutierte er komparative Aspekte der Sportgeschichte im Allgemeinen und speziell von Deutschland und Korea. Weitere Infos

© Verb.

Tag der Lehrkräftebildung

Die Professionalisierung angehender Lehrkräfte steht heute mehr denn je in der Verantwortung, demokratische Werte zu fördern. Die Tage der Lehrkräftebildung des ZLB wollen hierzu einen Beitrag leisten. Das Seminar „Diktatur und Demokratie im Sport - Der nationalsozialistische Sport und der Sport heute" (Reinhart) hat sich u.a. mit Postern, Podcasts und einer eigenen Webseite an den Tagen der Lehrkräftebildung beteiligt. Diese können nun hier abgerufen werden.

© Reinhart

1. Kolloqium zur Reitsportgeschichte im NS

Ein kanppes halbes Jahr nach Beginn der Forschungskooperation zwischen der Reiterlichen Vereinigung (FN) und dem IfS (Reinhart/Krüger) konnte auf einem Kollquium mit Master-Studenten und Experten aus dem Reitsport der Stand der Forschungs diskutiert und die bisherigen Ergebnisse der eigenen Quellenrecherchen präsentiert werden.

© Majlis Christiansen

Olympic Study Day des WGI: Skateboarden zwischen Lifestyle und Leistungssport

Am 9.7. diskutierten Titus Dittmann (Skate-Aid), „Cola“ Kuhn (eh. Vorsitzender der Skateboardkommission) und Julius Dittman (CEO bei Titus) über die Entwicklung des Skateboardens zwischen DIY (Do-it-yourself) und Olympia. Während die Diskutanten die sportlichen Aspekte herausstellten, zeigte sich durch verschiedene Umfragen im Publikum, dass Skateboarden hier eher mit einem bestimmten, unangepassten Lifestyle verbunden wird. Die Entwicklung dieser speziellen Sportart - 2028 wieder im olympischen Programm - bleibt spannend!

Im Rahmenprogramm des OSD vom WGI konnte auch eine mobile Miniramp genutzt werden, um ein Gefühl für das Skateboarden zu bekommen. Es wurde deutlich, dass neben Technik auch eine gehörige Portion Mut dazugehört.